Bosch Software Innovations
Software Innovations · Einzelhandel
Parkplatzmonitoring – das versteckte Potenzial für höhere Kundenzufriedenheit erschließen.
Parkplatzmonitoring

Mit Parkplatzmonitoring den Gesamteindruck einer Filiale verbessern

Parkplatzmonitoring

Das versteckte Potenzial für höhere Kundenzufriedenheit erschließen und neue Geschäftsmodelle anstoßen

Die Verfügbarkeit von Parkplätzen ist vor allem beim wöchentlichen Lebensmitteleinkauf ein großer Vorteil, den Einzelhändler ihren Kunden gegenüber dem Wettbewerb bieten können. Durch ein automatisiertes Parplatz-Monitoring kann über den reinen Kundenservice hinaus weiteres Potenzial in diesem Bereich ausgeschöpft werden. Das Monitoring der einzelnen Stellplätze bietet eine Datenbasis über die die aktuelle sowie vergangene Auslastung, die zur verbesserten Verwendung des Parkplatzes führt, der immerhin Start- und Endpunkt einer jeden Einkaufstour ist.

Unsere Kunden schätzen, dass einzelnen Filialen an Wochenenden durch fehlende Parkplätze Umsatz in Höhe von 20 Prozent verloren geht.

Ein hohes Verkehrsaufkommen auf dem Parkplatz ist ein Indikator für zeitnah zunehmendes Kundenaufkommen auf der Verkaufsfläche. Ohne ein automatisiertes Benachrichtigungssystem werden Maßnahmen wie beispielsweise das Öffnen weiterer Kassen nicht oder erst zu spät angestoßen.

Ohne Daten über die Auslastung werden Verbesserungen in der Verkehrsführung nicht identifiziert, zusätzlich benötigte Parkmöglichkeiten sind ohne konkrete Zahlen schwer zu rechtfertigen.

In der Regel werden die Kundenparkplätze nach Ladenschluss abgeschlossen, um das Risiko von Einbrüchen, Diebstählen und Vandalismus zu reduzieren. Auf der anderen Seite steht Anwohnern kein ausreichender Parkraum in ihrer Wohnumgebung zur Verfügung.

Kostenfreies Parken wird direkten Kunden des Geschäfts angeboten und häufig auf eine Parkdauer von zwei Stunden begrenzt. Dieses Angebot wird aber auch durch Nicht-Kunden sowie Parkzeitüberschreitungen bis hin zu Langzeitparkern ausgenutzt. Die eigentlichen Kunden werden dadurch benachteiligt.

Wie Einzelhändler vom Parkplatz-Monitoring profitieren

Transparenz über die Auslastung: Store Manger bekommen einen Überblick über die aktuelle, historische und durchschnittliche Nutzungsauslastung ihres Parkplatzes. Dadurch können sie ungewöhnliche Leer- oder Höchststände direkt von normalen Fluktuationen unterscheiden und mögliches Verbesserungspotenzial erkennen.

Unterstützung bei der Mitarbeitereinteilung: Wenn die Auslastung auf dem Parkplatz zunimmt, werden zeitnah im Laden mehr Kunden sein. Entsprechend kann vorausschauend mehr Personal auf der Fläche oder an den Kassenschaltern eingesetzt werden.

Feststellung von Ausbaupotenzial: Verlassen Kunden regelmäßig das Grundstück ohne Einkauf, weil sie keinen Parkplatz finden konnten, ist das ein Grund nach Möglichkeiten zur Vergrößerung der Parkfläche zu suchen und Abhol- oder Lieferdienste anzubieten.

Identifizierung von Hindernissen: Falsch parkende Autos oder stehengelassene Einkaufswagen blockieren gelegentlich die Zufahrtswege oder Ausfahrten. Werden Mitarbeiter zum Beispiel durch eine Benachrichtigung auf einem gewünschten Endgerät auf das blockierende Objekt hingewiesen, können sie schnell eingreifen, um Kollisionen und Unzufriedenheit zu verhindern.

Verfolgen von Verstößen: Langzeitparker oder Autos von Nicht-Kunden können schnell identifiziert und entsprechend belastet werden.

Smartes Management von Elektro-Ladestationen: Zunehmend werden Ladestationen für E-Autos oder E-Bikes angeboten. Wird die kostenfreie Ladezeit überschritten kann der Ladeprozess angehalten werden oder die zusätzliche Aufladung finanziell entschädigt werden.

Use Case Übersicht: Parkplatzmonitoring

  • Sensoren werden in Parkhäusern entweder über einem Stellplatz beispielsweise an der Beleuchtung oder der Wegbeschilderung befestigt. Für glatte In- und Outdoor-Bodenbeläge besteht außerdem die Möglichkeit, Sensoren direkt am Boden zu befestigen. Eine dritte oder auch ergänzende Option ist die Installation von Kameras mit Objekterkennungsfunktion.
  • Die Sensoren oder Kameras überwachen den Zustand eines Stellplatzes in Echtzeit und geben an, ob ein Parkplatz aktuell belegt oder frei ist.
  • Die Sensoren werden über verschiedene Protokolle wie beispielsweise dem LoRaWan-Protokoll oder anderen Schnittstellen mit einem Backend verknüpft. Die Datenverarbeitung wird entweder lokal auf dem Gateway, dem Sensor oder der Kamera durchgeführt. Insbesondere visuelle Informationen direkt auf dem Gerät zu verarbeiten hat den Vorteil, dass keine sensiblen, datenschutzrelevanten Daten gespeichert werden müssen. Auf Wunsch können die Daten auch in der Cloud verarbeitet werden.
  • Die verarbeiteten Daten werden in einem zentralen Dashboard für Dokumentations- und Berichtszwecke visualisiert. Diese konsolidierte Aufbereitung reduziert separate Ansichten der Lösungen, sogenannte IoT-Silos, und ermöglicht Filialleitern und Mitarbeitern, die richtigen Schritte einzuleiten.

Weitere Use Cases

Weiterführende Informationen