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Bosch Software Innovations
Software Innovations · Energiemanagement
AÜW
Allgäuer Überlandwerk

Schnell, fehlerfrei und transparent: Wechselprozesse im Messwesen

Allgäuer Überlandwerk setzt mit inubit von Bosch Software Innovations die BNetzA-Anforderungen um
Anwenderbericht

Anforderungen

Mit Einführung der Wechselprozesse im Messwesenkönnen Kunden ihren Messstellenbetreiber frei wählen, was einfache und zügige Abläufe erfordert. Bis zum 1. Oktober 2011 galt es, die von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Prozesse zu standardisieren und die Infrastruktur für ihre automatische Verarbeitung bereitzustellen:

  • Einführung neuer Prozesse für Messstellenbetrieb und Messdienstleistung
  • Gewährleistung eines reibungslosen Abgleichs der Stammdaten und deren Änderung

Lösungsweg und Ergebnisse

Lösungsweg
Auf Basis von inubit wurden die erforderlichen Prozesse wie Erhebung, Verarbeitung und Verteilung der relevanten Messinformationen eingeführt:

  • Definition der speziellen Anforderungen der AÜW, gemeinsames Erstellen eines Kriterienkatalogs
  • Prüfung eingehender Nachrichten auf Validität und Plausibilität
  • Einbindung eines Mitarbeiters, wenn ein Antrag die automatisierte Prüfung nicht besteht
  • Übersichtliche Darstellung der Prozess- und Nachrichtenstatus der übermittelten Marktdaten mit dem Process Monitor
  • Fristenmonitor zur Darstellung der Fristen mit Hilfe von Gantt-Charts
  • Reports über die Anzahl der durchgeführten oder abgelehnten Wechselprozesse
  • Anbindung an das SAP IS-U System über ein SAP-Add-on

Ergebnisse
Nach nur drei Monaten Projektdauer war die zugeschnittene Lösung einsatzbereit, um an zentraler Stelle Daten über Markt- und Kommunikationspartner zu sammeln, eingehende Wechselanträge zu prüfen, zu verwalten und abzuwickeln:

  • Geschätzte Halbierung der Fallbearbeitungszeit im Vergleich zur manuellen Bearbeitung
  • Deutliche Steigerung der Qualität der abgewickelten Anträge
  • Anpassung der Prozesse GPKE und GeLiGas im Bereich Lieferantenwechsel

Automatisierung der WiM-Prozesse

Bislang wechseln nur wenige Stromkunden ihren Messdienstleister. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, hat das Allgäuer Überlandwerk die WiM-Prozesse mit Unterstützung von Bosch Software Innovations automatisiert. Das Unternehmen profitiert davon schon heute: durch eine Halbierung der Fallbearbeitungszeit und eine manuell nicht erreichbare Prozessqualität.
Als regionaler Stromanbieter versorgt die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) mit Sitz in Kempten seit fast 90 Jahren Haushalte mit Strom, heute mehr als 94.000. Oberstes Ziel ist stets, den Kunden ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und gute Services zu bieten. Mit der Liberalisierung des Messwesens und den neu verabschiedeten Wechselprozessen im Messwesen (WiM) sind weitere rechtliche Anforderungen hinzugekommen, die es umzusetzen galt. Kunden können ihren Messstellenbetreiber frei wählen, was einfache und zügige Abläufe erfordert. Energieversorger wie die AÜW stehen damit vor der Aufgabe, neue Prozesse für Messstellenbetrieb und Messdienstleistung einzuführen (wie Erhebung, Verarbeitung und Verteilung der relevanten Messinformationen) und einen reibungslosen Abgleich der Stammdaten und deren Änderung zu gewährleisten.

Entscheidung zugunsten einer Standardlösung

Für die Allgäuer Überlandwerk GmbH als Dienstleister für den Netzbetreiber AllgäuNetz hieß das: Entsprechend den gesetzlichen Fristen sollten die betroffenen Prozesse bis zum 1. Oktober 2011 standardisiert und die Infrastruktur für ihre automatische Verarbeitung bereitgestellt werden. „Aus Sicht der AÜW bedeutete dies, dass die hochkomplexen WiM-Aufgaben in die bestehende Prozess- und IT-Landschaft eingebunden und vorhandene Prozesse angepasst werden mussten“, beschreibt Werner Kessler, IT-Leiter beim Allgäuer Überlandwerk, die Anforderungen.
Da sich dies als zeit- und arbeitsintensive Herausforderung erwies, entschied man sich bei AÜW, auf eine am Markt bereits verfügbare Standardlösung zurückzugreifen, die über einen Softwarepflegevertrag alle zukünftig erforderlichen Format- und Prozessanpassungen beinhaltete.
Die Lösung von Bosch Software Innovations bot den entscheidenden Vorteil, alle Anforderungen in kurzer Zeit zum Festpreis umsetzen zu können. Darüber hinaus konnten mit den Bosch Software Innovations-Mitarbeitern auch die Anpassungen im Bereich Lieferantenwechsel durchgeführt werden, die durch die Vereinheitlichung der Wechselprozesse im Messwesen erforderlich wurden.

Ein Team bestehend aus Mitarbeitern der AÜW, AllgäuNetz und Bosch Software Innovations erstellte gemeinsam den Kriterienkatalog für eine Lösung, die über die Standardanforderungen hinaus den individuellen Anforderungen und der Systemumgebung der AÜW gerecht wurde. Dazu prüfte man die Software zunächst in einer Testumgebung, nahm in kurzen Abständen Fehlerkorrekturen vor und passte die Lösung an. Dank der Beteiligung an diesem Prozess konnten die AÜW-Mitarbeiter sich schon so weit in die Handhabung der Software einarbeiten, dass weitere Schulungen nicht mehr erforderlich waren.
Eine Besonderheit bei der Umsetzung der WiM-Lösung war die Anbindung an das SAP IS-U System. Dazu wurde ein SAP-Add-On entwickelt, welches das SAP-System direkt als Backend-System in die WiM-Prozesse einbindet. Darin sind verschiedene Funktionen abgebildet, die sowohl lesend als auch schreibend Zugriff auf die notwendigen Stammdaten, wie z. B. Zählpunktinformationen oder Kundendaten, ermöglichen. Außerdem wird die Umsetzung der Prozessteile, z. B. Zählereinbau und -ausbau, automatisch im SAP-System ausgeführt, wodurch entsprechende manuelle Tätigkeiten entfallen.

Nach nur drei Monaten Projektdauer war die angepasste Lösung pünktlich zum 01.10.2011 einsatzbereit, um an zentraler Stelle Daten über Markt- und Kommunikationspartner zu sammeln, eingehende Wechselanträge zu prüfen, zu verwalten und abzuwickeln.

Der Mitarbeiter greift nur bei Fehlern in den Prozess ein

Und das passiert im Detail: Bei Eingang einer Nachricht wird diese umgehend auf Validität und Plausibilität geprüft. Nur wenn ein Antrag die automatisierte Prüfung nicht besteht, wird ein Mitarbeiter in den Prüfprozess einbezogen. Am Ende entscheidet immer der Mitarbeiter, ob er den Wechsel bewilligt oder aufgrund fehlender Informationen ablehnt.
Um bei den Anträgen den Überblick zu bewahren, nutzen die AÜW-Mitarbeiter den Process Monitor. Er stellt Prozess- und Nachrichtenstatus der übermittelten Marktdaten grafisch dar und fasst Reports über die Anzahl der durchgeführten oder abgelehnten Wechselprozesse zusammen.
Werner Kessler über die Vorteile für die Endnutzer: „Für unsere Mitarbeiter ist diese Funktion besonders wichtig, da sie hier ganz einfach über Buttons und Klicks Prozesse aktiv steuern und eingreifen können.

Das heißt, der Fachanwender, der am Ende die Wechselprozesse bearbeitet, bekommt von den komplexen Abläufen im Hintergrund gar nichts mit.“ Und sollte es doch einmal knapp werden mit der Einhaltung einer Frist, unterstützt der Fristenmonitor die AÜW-Mitarbeiter, indem Fristen übersichtlich dargestellt, mit Hilfe von Gantt-Charts visualisiert und im Falle werden.„Unsere Mitarbeiter haben jederzeit Einblick, wie weit ein Antrag bearbeitet ist“, so Kessler.
„Sollte ein Antrag durch die automatische Prüfung fallen, werden sie per Nachricht informiert und können genau dort, wo es eine Unklarheit gab, eingreifen. Das erleichtert die Bearbeitung enorm und reduziert den manuellen Aufwand für diese zusätzlich zu erbringende Leistung.“

 WIM Fristenmonitor
inubit Fristenmonitor: Übersichtliche Überwachung der Wechselfristen
 WiM Reporting
inubit WiM-Reporting: Visualisierung des Status der WiM-Prozesse

Halbierte Bearbeitungszeiten, manuell unerreichbare Qualität

Aktuell ist der Bearbeitungsaufwand noch relativ überschaubar. Mit Blick auf die nächsten Monate ist man sich bei AÜW aber sicher, dass derartige Aufgaben in Zukunft nur noch mit Unterstützung von innovativen Softwarelösungen bewerkstelligt werden können. „Auch wenn die Zeitersparnis im Vergleich zur manuellen Bearbeitung zunächst geschätzt werden kann, kann man klar sagen, dass die Aufgaben ohne IT-Unterstützung nicht mehr sinnvoll zu erfüllen sind. Wir gehen davon aus, dass die manuelle Bearbeitung eines Wechselantrags unsere Mitarbeiter im Schnitt ca. 20 Minuten gekostet hat. Im Vergleich dazu liegt der Zeitaufwand mit Prozessunterstützung durch die WiM-Lösung bei nur rund zehn Minuten“, berichtet Kessler über die ersten Erfahrungen.

Und damit schließt sich bei AÜW der Kreis. WiM ist nicht der erste Bereich, in dem die Allgäuer inubit einsetzen. inubit hat bereits an vielen anderen Stellen im Unternehmen für schlanke Prozesse, kürzere Bearbeitungszeiten und spürbare Arbeitserleichterung gesorgt. Vom einfachen Verschieben und Konvertieren von Daten, über den Versand von individualisierten Newslettern und Serienbriefen, Posteingangsverarbeitung mit Barcode-Erkennung, Archivierung von Aus- und Eingangsdokumenten ins Easy-Archiv, bis hin zu Workflows mit Benutzerintegration über verschiedene Portlets. Insgesamt verarbeitet die Software in diesen Bereichen rund 10.000 Edifact-Nachrichten täglich.

„Die Qualität der abgewickelten Anträge, die wir mit der WiM-Lösung erzielen, ist um ein Vielfaches besser als bei einer rein manuellen Bearbeitung der Prozesse."
Werner Kessler, IT-Leiter bei AÜW

Über die Allgäuer Überlandwerk GmbH

Die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) ist seit fast 90 Jahren mit seinen umfangreichen Leistungen in einem Großteil des Allgäus präsent. Als größter regionaler Stromanbieter betreut das Allgäuer Überlandwerk über 94.000 Haushalte.

Die AÜW bringt ihre Kraft, Kompetenz und Engagement dort ein, wo diese ihre breite Wirkung entfalten: vor Ort in den Städten und Gemeinden.

AÜW Strom für das Allgäu

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Steffen Lehmann
Steffen Lehmann
Director Sales

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