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Industrie 4.0 Lösung im Einsatz bei Bosch in Suzhou

Industrie 4.0 Lösung im Einsatz bei Bosch in Suzhou

Das Bosch-Werk im chinesischen Suzhou erhöht die Produktivität und reduziert Lagerbestände mithilfe einer Software zur Optimierung der Produktion.

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Anforderungen

Heutige Fertigungsanlagen stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Sie müssen z. B. den Kunden aufgrund zunehmender Schwankungen im Bestellverhalten hinsichtlich Flexibilität und Preis stärker entgegenkommen. Außerdem steigt die Anzahl der verschiedenen Produktvarianten, die zeitgleich zu bearbeiten sind. Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit greifen Fertigungsanlagen vermehrt auf Produktionsoptimierungssysteme zurück, um ihre Lieferfähigkeit zu sichern, die Produktivität zu erhöhen und Lagerbestände abzubauen. Auch das Bosch-Werk in Suzhou war auf der Suche nach einer Lösung zur Modernisierung der komplexen Produktions- und Planungsstruktur mit hohen und niedrigen Stückzahlen, die auch das Management von Clustern hochparalleler Maschinen und Produktionslinien ermöglicht und so einzelne Schritte des Fertigungsprozesses bündelt.

Lösungsweg

Ein gemeinsames Projekt von Bosch Automotive Electronics in Suzhou und Bosch Software Innovations vereint Push- und Pull-Produktion in einer Lösung und sorgt für die optimierte Zuweisung von Produkten zu den entsprechenden Produktionslinien unter Berücksichtigung von Kapazität, aktueller Belastung und Konfiguration. Zudem optimiert die Lösung die Fertigungsfolge jeder Produktionslinie anhand von Kriterien wie Lieferzeit, Auslastung und Umrüstungsaufwand. Für dieses Projekt verwendeten wir keine festen Planungsparameter, sondern reale Produktions-KPIs. Die einzelnen Produktionschargen überprüften wir durch integrierte Daten aus den Manufacturing Execution Systemen (MES). Dank unseres Closed-Loop-Ansatzes für Planung, Kontrolle und Reporting hatten wir stets einen umfassenden Überblick über den kompletten Wertstrom.

Erzielte Ergebnisse

Mit dieser Lösung kann Bosch Automotive Electronics in Suzhou die Produktionsfolge regelbasiert optimieren und den Status der Produktionslinie verfolgen. So ist es möglich, schnell auf Abweichungen zu reagieren, die andernfalls Lieferverzögerungen verursachen könnten. Das Projekt erzielte zwei wichtige Ergebnisse: erhebliche Produktivitätssteigerung um 40 % und Abbau von Lagerbeständen von bis zu 30 %.

Vorteile des Industrie 4.0-Projekts:

  • Produktivitätssteigerung
  • Lagerbestandsabbau
  • Reduzierung des manuellen Arbeitsaufwands für das Abweichungsmanagement
  • Effizienter kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) dank Datentransparenz

Ziel: Erweiterung der Lösung auf verschiedene Wertströme und Umstellung auf ein vollständiges Industrie 4.0-Ecosystem.