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Erkennen von Präsenzlücken

Handel und Logistik
 
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Automatische Erkennung von Präsenzlücken


 

Regelbasierte Software-Agenten ermöglichen die automatische Erkennung und aktive Meldung von Präsenzlücken sowie die Steuerung ihrer Bearbeitung, bis hin zu ihrer automatisierten Schließung. Dadurch verkürzen Software-Agenten die Reaktionszeit bei Präsenzlücken und minimieren entgangene Verkäufe.

Die Auswertung aufgetretener Präsenzlücken liefert wertvolle Hinweise für die Optimierung des Sortiments und der bedarfsgerechten Warenversorgung, womit eine präventive Vermeidung von Präsenzlücken und eine Absatzoptimierung erreicht wird.

Für die automatische Erkennung von Präsenzlücken (engl. "Out of Stock", OOS) setzen wir Software-Agenten ein. Dies sind regelbasierte Systeme, deren Geschäftslogik - im Gegensatz zu konventioneller, starrer Anwendungslogik - mittels unseres Business Rules Systems Visual Rules auf einfache Weise grafisch modelliert, flexibel erweitert und leicht überprüft werden kann. Die Geschäftslogik greift zur Erkennung von Präsenzlücken auf aktuelle Daten zurück, wie z.B. Bondaten, Umsatz, Soll-Bestand, Präsentationsbestand und Liefermengen. Die Klassifikation der Dringlichkeit und Wichtigkeit von Präsenzlücken erfolgt auf Basis von Kennzahlen, wie z.B. Umsatz, Flächenrentabilität, Spanne, Werbewirkung oder Warenpräsenz.

Die Erkennung und Klassifikation von Präsenzlücken stellt eine ideale Ergänzung für Dispositionssysteme dar, die mit Prognosen arbeiten und somit immer mit statistischen Fehlern behaftet sind. Die bei der permanenten Überwachung des Dispositionssystems durch Software-Agenten erkannten Präsenzlücken decken bislang unbemerkte Problembereiche auf. Software-Agenten können bei Bedarf auf bestehende Datenbestände aufsetzen und sowohl in Ergänzung zu bestehenden Warenwirtschaftssystemen eingesetzt als auch in diese integriert werden.


 

Aktive Meldung von Präsenzlücken


Die Software-Agenten leiten die als dringlich und wichtig identifizierten Präsenzlücken sofort aktiv an den zuständigen Bearbeiter weiter. Dies minimiert den manuellen Bearbeitungsaufwand, was insbesondere in Filialen mit einer hohen Anzahl geführter Artikel bzw. potenzieller Präsenzlücken von Bedeutung ist. Dabei sorgt die Warenwirtschaftsanbindung der Filiale auf elektronischem Weg dafür, dass durch die Übermittlung der erkannten Präsenzlücken keine wertvolle Zeit bis zu deren Bearbeitung verloren geht.

 

Steuerung der Bearbeitung von Präsenzlücken


 

Software-Agenten können zur Bearbeitung der erkannten und klassifizierten Präsenzlücken definierte manuelle sowie auch automatische Maßnahmen einleiten und deren Bearbeitung koordiniert steuern. Hierzu zählt auch die Eskalation bei ausgebliebenen Maßnahmen bzw. wenn sich ihre erwartete Wirkung nicht einstellt. Durch eine kontinuierliche Überprüfung der Bearbeitungsergebnisse tragen Software-Agenten zur Qualitätssteigerung der durchgeführten Maßnahmen bei. Ihre aktive Bearbeitungssteuerung gewährleistet zudem eine schnelle Reaktion, die Präsenzlücken und damit entgangene Verkäufe minimiert, ohne dabei Überbestände zu erzeugen.

Eine zu steuernde manuelle Maßnahme ist hierbei z.B. die Aufforderung zur Überprüfung und Eingabe der Filialbestände der betroffenen Artikel. Die dadurch genauere Bestandsführung ermöglicht eine exaktere Disposition, wodurch Fehlbestände in den Filialen minimiert und Präsenzlücken vermieden werden. Alternativ initiiert die Aufforderung auch die Eingabe von direkten Bestellungen oder liefert die Gründe für die Präsenzlücken.

Die Steuerung von Maßnahmen kann auch ihre komplette automatische Durchführung umfassen. Die Ansteuerung einer automatischen Disposition bewirkt beispielsweise die nächstmögliche Belieferung und damit die Schließung aufgetretener Präsenzlücken. Mit ihrer Effizienz sichert diese durchgängige Steuerung nicht nur die permanente Warenpräsenz, sondern wirkt auch entgangenem Verkauf entgegen


 

Auswertung und Vermeidung von Präsenzlücken


Die Auswertung aufgetretener Präsenzlücken auf regionaler bzw. zentraler Ebene liefert wertvolle Hinweise für das Category Management zur Optimierung des Sortiments. Die bei der Auswertung ermittelten Kennzahlen dienen der Identifikation von Nachfrageveränderungen am Point of Sale und erlauben eine Justierung der bedarfsgerechten Warenversorgung. Dies bewirkt nicht nur eine Absatzoptimierung und automatisierte Schließung von Präsenzlücken, sondern erlaubt auch bei gleichgearteten Artikeln eine präventive Vermeidung von Präsenzlücken.