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AMRA – Asset Monitoring for Railway Applications

 
 
 
 
 

Zustandsüberwachung von Güterwaggons


 

Bosch überträgt die Prinzipien und Technologien des Internet der Dinge auch auf den Schienengüterverkehr. Unter Federführung der Bosch Engineering GmbH entwickelt Bosch Software Innovations eine Lösung für die Zustandsüberwachung von Güterwaggons. Dabei verantwortet Bosch Software Innovations die Entwicklung des Software Backends, der Nutzerportale und deren Oberflächen, die Anbindung der verschiedenen Geräte sowie die nahtlose Integration der Daten in die IT Systeme der Anwender.

Die Gesamtlösung AMRA (Asset Monitoring for Railway Applications) nutzt Daten verschiedener Sensoren, die in kompakten und robusten Gehäusen an Güterwaggons angebracht werden. Anhand der gewonnenen Daten wie z.B. zu Laufleistung, Erschütterung, Position, Temperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich wichtige Anwendungen und Nutzen für den Schienengüterverkehr realisieren.

 

Nutzen:

  • Höhere Flotteneffizienz durch reduzierte Durchlaufzeiten.
  • Höhere Verfügbarkeit durch Zustandsüberwachung.
  • Reduzierte Kosten durch die Vermeidung von Folgeschäden.
  • Verbesserte Transportqualität durch Ladungsüberwachung.
  • Verbesserte Logistik durch Integration in die Supply Chain.
  • Einfache Erweiterung um zukünftige Anwendungen durch standardisierte Schnittstellen.
 

Anwendungsfälle


 

Positionsüberwachung:

Integrierte GPS Sensoren übermitteln den Ort des Waggons zu jederzeit. Das vermeidet Verluste, vereinfacht die Planbarkeit und verbessert den Waggonumlauf.

Laufleistungsermittlung:

Karten des Schienennetzes in Verbindung mit Geodaten und Routenplanung liefern präzise Daten über die Laufleistung des Waggons. Dadurch können Wartungsintervalle zuverlässiger definiert und an ein zustandsbasiertes Wartungssystem übermittelt werden.

 

Erschütterungsüberwachung:

Ein drei-Achsen Erschütterungssensor ermittelt und analysiert die Stärke von Erschütterungen beim Be- und Entladen und beim Rangieren. Nutzer erkennen dadurch frühzeitig die Ursachen möglicher Beschädigungen des Waggons und der Ladung.

Überwachung definierter Gebiete:

Verlassen die Waggons vorab definierte Einsatzbereiche erfolgen aktive Benachrichtigungen. Dadurch fällt es leicht, Kosten für die Liegezeit zu ermitteln, die Reisezeiten zu beschleunigen und die Flotteneffizienz zu erhöhen.

 

Ladungsüberwachung:

Sensoren im Frachtwaggon ermitteln Temperatur und Feuchtigkeitswerte. Die Ergebnisse werden übersichtlich aufbereitet und können für einzelne Zeitpunkte oder über den ganzen Transportweg ausgewertet werden.

 

Blogbeitrag zum Thema vernetzte Güterwaggons

Bernhard Bihr, Bosch Engineering

Zustandsüberwachung für den Schienengüterverkehr

Bosch Engineering