Für diese Webseite werden Cookies benötigt, um die volle Funktionalität nutzen zu können. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser und laden Sie die Website erneut. Anschließend wird Ihnen ein Cookie-Management-Dialog angeboten.

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Komfort- und Statistikzwecke. Sie können die Cookie-Einstellung jederzeit ändern. Klicken Sie dazu "Einstellungen ändern". Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie, bitte, "Ja, einverstanden". Datenschutzhinweise der Bosch-Gruppe

Inhalt

Presse & Medien

Anita Bunk
Leitung Kommunikation

Bosch Software Innovations schafft E-Mobility-Lösung mit übergreifenden Standards

  • eMobility Starter Package erleichtert das eRoaming
  • Software unterstützt jetzt auch die wichtigsten offenen Schnittstellen- protokolle OICP und OCPP

Berlin, 23.05.2013 -

Berlin, 23. Mai 2013 – Eine Fahrt mit dem Elektromobil von einer Stadt zur nächsten kann für manchen Fahrer zur Herausforderung werden, denn obwohl alle elektrischen Kontakte korrekt funktionieren, scheitert der Ladevorgang an der Sprachvielfalt der gewachsenen IT-Landschaft. Denn nicht jede Ladestation am Straßenrand kann ohne weiteres Daten in der richtigen Sprache mit dem Computersystem des Energieversorgers austauschen, der den Strom bereitstellt. Noch weniger sprechen die unterschiedlichen IT-Systeme der Betreiber untereinander dieselbe Sprache. Dieses Problem sollen offene Schnittstellenprotokolle nun lösen.

Elektromobilität über regionale und systemtechnische Grenzen hinweg soll mit eRoaming gelingen. eRoaming ermöglicht, dass der Fahrer eines Elektrofahrzeugs zukünftig an jeder Ladestation Strom laden kann und nicht nur an Ladesäulen des eigenen Anbieters. eRoaming schafft die Basis für die alltagstaugliche Nutzung von Ladeinfrastruktur – und damit für neue, erfolgreiche Geschäftsmodelle für die Elektromobilität. Bosch Software Innovations bedient mit dem neuen eMobility Starter Package gleich zwei der wichtigsten offenen Schnittstellenprotokolle zur Anbindung an Roamingplattformen und Ladeinfrastruktursysteme. Damit wird ein schneller und komfortabler Einstieg in das Geschäftsmodell E-Mobilität und die Nutzung der eRoaming-Plattform der Berliner Hubject GmbH ermöglicht.

Mit großem Erfolg werden offene Standardprotokolle definiert, die die Kommunikation zwischen Fahrzeug, Ladestation und Ladestationsbetreibern vereinfachen. Deshalb unterstützt Bosch Software Innovations bereits heute die wichtigsten offenen Schnittstellenprotokolle Open InterCharge Protocol (OICP) und Open Charge Point Protocol (OCPP) mit seinem Software Angebot. Weitere internationale Standards wie beispielsweise ISO15118 folgen.

„Offene Standards und Schnittstellen sorgen für ein schnelleres und einfacheres Zusammenspiel zwischen den technischen Komponenten. Das ist in dem Elektromobilitätsmarkt wichtig um wirtschaftliche und alltagstaugliche Lösungen zu schaffen,“ so Daniela Hartmann-Ege, Produktgruppenleiterin für das Innovationscluster „Vernetzte Mobilität“ bei Bosch Software Innovations, „Wir sind mit unserem eMobility Starter Package daher in der Lage, unsere Kunden in Sachen eRoaming und Management der Ladeinfrastruktur bestens zu unterstützen und die Elektromobilität schnell einfach und komfortabel zu machen.“

Seit kurzem ist die Software auch als erstes „Back-End“ (das ist die Software, die den Betrieb und die Verwaltung einer Ladeinfrastruktur steuert) von der Hubject GmbH zertifiziert. Hubject CHECK ermöglicht den Anbietern von Ladeinfrastruktursystemen, mit Hilfe des OICP die Kompatibilität ihrer Hard- und Software herzustellen. Ab Sommer 2013 ist damit die anbieterübergreifende Nutzung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in ganz Europa möglich.

Mit dem OCPP Protokoll ist definiert, wie Ladestationen mit einer Betreibersoftware kommunizieren. Damit ist sichergestellt, dass die Funktionalitäten der Ladestation sicher und zuverlässig genutzt werden können und Mehrwertdienste wie beispielsweise Fernwartung oder eRoaming möglich sind. Dies kommt auch innovativen Startups mit interessanten Ideen, wie beispielsweise dem Berliner Unternehmen Ebee Smart Technologies zugute. Die Ebee Ladepunkte steigen über das Backend von Bosch Software Innovations direkt in das europäische eRoaming der Hubject GmbH ein. Diese Anbindung wurde bereits erfolgreich realisiert und befindet sich seit einigen Wochen im Testbetrieb.

Das eMobility Starter Package von Bosch Software Innovations ist eine umfassende Softwarelösung als Software-as-a-Service, mit der Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder Stadtwerke ihre eigene Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge betreiben können. Durch die integrierte Verwaltung von Ladepunkten, Kunden- und Fahrzeugdaten sowie Preisplänen können sie ihre Ladedienste ihren Kunden über Online-Portale oder Smartphone-Apps einfach zugänglich machen. Investitionen in eigene IT-Kapazitäten sind nicht nötig.

Über die Hubject GmbH:

Die Hubject GmbH ist ein Unternehmen der BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens mit Sitz in Berlin. Das Joint Venture hat eine branchenübergreifende Business- und IT-Plattform zur Vernetzung von Infrastruktur-, Serviceanbietern und Mobilitätsdienstleistern entwickelt. Im Rahmen der Internationalen Konferenz Elektromobilität am 27. Mai 2013 in Berlin wird diese produktiv geschaltet. Weitere Informationen: www.hubject.com

Über Ebee Smart Technologies GmbH:

Ebee Smart Technologies GmbH wurde 2011 in Berlin gegründet. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt innovative Produkte für die öffentliche Lade-Infrastruktur. Dazu gehören vor allem Ladepunkte, die sich in Stadtmöbel integrieren lassen, sowie Nachrüstkits für bestehende Ladesäulen. Informationen: www.ebeesmarttechnologies.de