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Anita Bunk
Leitung Kommunikation

1. Bosch ConnectedWorld-Konferenz: Vernetzte Lösungen bieten Potenzial für Arbeitsplätze in Deutschland

Mehr als 400 Experten diskutierten in Berlin

  • Hoher Nutzen ist maßgeblich für den Erfolg vernetzter Lösungen
  • Neuauflage des Treffens 2015 geplant
  • Neue Allianzen für das Internet der Dinge

Berlin, 11.02.2014 -

Wenn das Internet der Dinge und Dienste breite Akzeptanz finden soll, muss der Nutzen vernetzter Lösungen im Mittelpunkt stehen. Das sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner auf der Expertentagung „Bosch ConnectedWorld“ in Berlin. Dort informierten sich mehr als 400 Fachleute vom 5. bis zum 6. Februar auf der ersten Veranstaltung dieser Art über intelligente Stromspeicher, das vernetzte Zuhause oder smarte Sensoren.

Großes Marktpotenzial

Die Teilnehmer waren sich einig, dass das Internet der Dinge riesiges Marktpotenzial eröffnet. Bosch erwartet, dass schon bis 2015 rund 75 Prozent der Menschen Zugang zum Internet haben – und 6 Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden sind. Die Wachstumsraten sind vielfach exponentiell.

Chancen in der Industrie 4.0

Im Internet der Dinge und Dienste können unter anderem Werkstücke und Maschinen Informationen austauschen. Damit lässt sich die industrielle Fertigung flexibilisieren, wofür das Stichwort Industrie 4.0 steht. Dadurch werden erhebliche Produktivitätssteigerungen erwartet, Chancen bieten sich für die deutsche Industrie als Anbieter wie als Anwender. Dazu sagte Denner: „Das Internet der Dinge und Dienste, und damit verbunden die Industrie 4.0, hat das Potenzial, Arbeitsplätze am Hochlohnstandort Deutschland zu schaffen und zu erhalten.“ In diesem Zusammenhang erwartet Bosch viele neue Allianzen auch zwischen solchen Unternehmen, die bisher noch gar nicht miteinander in Verbindung stehen.

Branchenübergreifendes Treffen

In Berlin vertreten waren Unternehmen aus verschiedensten Branchen, Großunternehmen wie Betriebe aus dem Mittelstand. Referenten kamen unter anderem von Cisco, BMW, McKinsey, Vodafone und der Universität St. Gallen. „Auch dies zeigt, wie wichtig Kooperationen für die Umsetzung vernetzter Lösungen sind – wir alle erwarten neue Kooperationen zwischen ganz neuen Partnern, die bislang auf vollkommen unterschiedlichen Gebieten tätig waren“, sagte Dr. Rainer Kallenbach von Bosch Software Innovations, dem Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe mit 600 Mitarbeitern. Es hatte das Treffen organisiert. 2015 soll es eine Neuauflage geben.

Viele Chancen für Bosch

Das Internet der Dinge und Dienste wird Gesellschaft und Wirtschaft verändern. Die technischen Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen: Winzige Funksensoren können den Zustand aller Dinge automatisch erfassen und via Internet übertragen. Die richtige Software kann diese Daten auswerten und Entscheidungen daraus ableiten. Dies macht ganz neue Geschäftsmodelle möglich. Für Bosch bieten sich dabei besonders viele Chancen, betonte Kallenbach: „Das Internet der Dinge ist außer für die Industrie auch für die Mobilität, die Energie, das Smart Home und die Smart City relevant. Kein anderes Unternehmen kann diese Breite und Tiefe – vom winzigen Sensor bis hin zur vernetzten Stadt – derzeit so gut darstellen wie Bosch.“