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Presse & Medien

Anita Bunk
Leitung Kommunikation

Neue Geldwäschemethoden belasten die Wirtschaft

Banken müssen neue Geldwäscheszenarien schnell erkennen und abklären

07.12.2010 -

Die Financial Intelligence Unit (FIU) des Bundeskriminalamtes hat in ihrem aktuellen Newsletter die neuesten Zahlen zum Thema Geldwäsche-Verdachtsmeldungen bekannt gegeben. Im Vergleich zu 2009 verzeichnete die FIU in den ersten drei Quartalen diesen Jahres einen Anstieg der Verdachtsmeldungen von 20 Prozent. Finanzinstitute benötigen deshalb flexible Software-Lösungen, um auf Veränderungen der Geldwäschemuster schnell reagieren zu können.

Der starke Anstieg der Gesamtzahl ist hauptsächlich auf die Zunahme neuer Geldwäschemethoden zurückzuführen. So sind insbesondere die Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit Finanzagenten gestiegen. Bei ihnen handelt es sich in der Regel um Privatpersonen, denen über eine Phishing-Mail mitgeteilt wird, dass man einen verlässlichen Partner suche, um finanzielle Transaktionen über Deutschland abwickeln zu können. Der Finanzagent gibt aufgrund einer ihm zugesagten hohen finanziellen Belohnung seine Kontodaten preis und transferiert das eingegangene Geld in Teilbeträgen an unterschiedliche Empfänger im Ausland.

Geldwäsche-Szenarien risikoorientiert erkennen und abklären

Mit Hilfe einer flexiblen und leistungsstarken Softwarelösung können Banken solche Transaktionen rechtzeitig entdecken und stoppen. Das Money Laundering Detection System (MLDS) von Bosch Software Innovations unterstützt die Überwachung sämtlicher Transaktionen sowie die nachfolgende Abklärung. Die Überwachung der Finanztransaktionen basiert auf verschiedensten Regeln. Diese können beim Bekanntwerden neuer Geldwäsche-Szenarien erstellt und dem Regelwerk hinzugefügt werden. Bereits bestehende Regeln können flexibel angepasst werden. Mit ihrer Hilfe erkennt die Software:

  • ungewöhnliche Transaktionen und Verhaltensweisen,
  • Transaktionen, die Embargoländer involvieren,
  • High-Risk Counterparties

Bei einem Treffer, also einer entdeckten Auffälligkeit, löst sie sofort eine Abklärung aus. Bei der Entscheidung, ob das Kundenverhalten oder eine Transaktion ungewöhnlich ist, helfen die im System verfügbaren Daten, wie z.B. Informationen über die Geschäftsbeziehung und das KYC-Profil.

Kostenloses Anti-Geldwäsche Webseminar

Im kostenlosen Webinar "Geldwäscheszenarien softwarebasiert überwachen und flexibel anpassen" zeigt Bosch Software Innovations auf, wie eine Softwarelösung ungewöhnliche Transaktionen mit Hilfe von Regeln zeitnah erkennt.

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