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Presse & Medien

Anita Bunk
Leitung Kommunikation

Bosch liefert Infrastruktur für E-Mobilitäts-Projekt in Italien

  • Companies for eMilan - Emissionsfreies Fahren für Mitarbeiter
  • Unternehmen aus verschiedenen Branchen errichten Versorgungsnetz
  • „eMobility Solution“ bereits in Singapur im Einsatz
  • Diensteplattform beliebig ausbaubar

Mailand, 06.12.2011 -

Die Bosch-Gruppe und der Flottenbetreiber Arval werden in Mailand für mehrere Unternehmen eine Infrastruktur zum Betrieb von Elektrofahrzeugen aufbauen. Eine entsprechende Vereinbarung ist jetzt von den Teilnehmern des Pilotprojektes unterzeichnet worden. Basis für das Versorgungssystem bildet die Diensteplattform „eMobility Solution“ von Bosch Software Innovations. Das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe baut bereits in Singapur eine Ladeinfrastruktur für E-Mobilität auf.

In Mailand ist geplant, Ladesäulen aufzustellen, die im Stadtgebiet auf Standorte der beteiligten Unternehmen verteilt werden. Den Mitarbeitern soll ermöglicht werden, sich im Großraum der Stadt emissionsfrei zu bewegen. Zu den Projektpartnern zählen der Energieversorger Sorgenia, der Anlagenbauer Schindler, die Finanzdienstleister Cofely BNP und Paribas Real Estate sowie Bosch Rexroth. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen mehr als 2 100 Mitarbeiter im Großraum Mailand. Jede Firma wird in der Startphase zunächst bis zu acht Elektrofahrzeuge betreiben, zum Beispiel als Poolfahrzeug für die Mitarbeiter oder als Einsatzflotte für technische Wartungsteams. Weitere Unternehmen haben bereits ihr Inte­resse signalisiert.

„Bosch bringt hier sein breites Wissen rund um die Elektromobilität ein“, erklärte Dr. Gerhard Dambach, Geschäftsführer der Robert Bosch S.p.A. Mit Arval habe man einen Partner gefunden, der ebenso mutig dieses inno­vative Projekt umsetzen will. „Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen mit ihren Firmenflotten wichtige Impulse für die Elektromobilität setzen können“, sagte Paolo Ghinolfi, Geschäftsführer von Arval. Das gemeinsame Projekt mit Bosch sei darum ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur emissi­onsfreien Mobilität.

Mit den firmeneigenen Elektromobilen werden sich die Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen weiterhin kostenfrei innerhalb der Mailänder Innenstadt bewegen können, obwohl der Zugang für konventionelle Fahr­zeuge künftig eingeschränkt wird. Zudem dürfen sie die Sonderfahrspuren für Busse und Taxis nutzen. Bei den beteiligten Unternehmen werden von Frühjahr 2012 an die ersten Ladestationen errichtet, die dann auch den Fahrzeugen der Partnerunternehmen zur Verfügung stehen. Innerhalb die­ses Versorgungsnetzes wird der größte Abstand zwischen zwei Lademög­lichkeiten 43 Kilometer und der kürzeste vier Kilometer betragen.

Offen für neue Geschäftsmodelle

Mit der Diensteplattform „eMobility Solution“ von Bosch lassen sich belie­big viele Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen in das Versorgungssys­tem einbinden. Das können beispielsweise Betreiber von Parkhäusern oder Gebäudekomplexen sein. Diese Lösung lässt sich leicht an bestehende Daten- und Energienetze anpassen, so dass innerhalb der bereits vorhan­denen Infrastruktur einer Stadt der Aufbau eines E-Mobilitätsnetzes indivi­duell erfolgen kann. Die Diensteplattform ist bewusst so offen ausgelegt, dass sich auch konkurrierende Unternehmen beteiligen und Ladestationen unterschiedlicher Anbieter integriert werden können. Damit wird ein offe­ner Wettbewerb um kreative Dienstleistungen rund um die Elektromobilität gezielt gefördert. Der offene und flexible Ansatz eröffnet den Kunden ein breites Leistungsspektrum bei gleichzeitig hoher Datensicherheit.