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Presse & Medien

Anita Bunk
Leitung Kommunikation

Bosch Software Innovations präsentiert neue Softwarelösung zum Managen von Interessenkonflikten

  • Neues Software-Modul Management of Conflicting Interests (MCI)
  • Automatisierte Ermittlung potenzieller Interessenkonflikte mit Eingriffsmöglichkeiten
  • Lückenlose, revisionssichere Dokumentation aller Vorgänge

26.07.2012 -

Mit Management of Conflicting Interests (MCI) erweitert Bosch Software Innovations seine Compliance Suite um ein weiteres Modul. Die Software führt automatisiert Prüfungen auf der Basis hinterlegter Informationen aus und erkennt potenzielle Interessenkonflikte bei Unternehmen, bevor ein Schaden entstehen kann.

Mit der Entwicklung des neuen Moduls reagiert Bosch Software Innovations auf eine wachsende Nachfrage nach Software-Lösungen zur Identifizierung von Interessenkonflikten. Derzeit, so weiß man in der Firmenzentrale des Software- und Systemhauses der Bosch-Gruppe, sind viele Unternehmen noch nicht in der Lage, möglichen Interessenkonflikten und den damit verbundenen Risiken hinreichend zu begegnen. In den vergangenen Jahren häuften sich daher die Berichte über Fälle von Korruption, Vetternwirtschaft und verschwendete Firmengelder. Derartige Vorfälle bleiben nicht ohne Folgen: Neben finanziellen Verlusten drohen einem Unternehmen gravierende Reputationsschäden, die wiederum nachhaltige Vertrauensverluste der Kunden nach sich ziehen können.

„Will ein Unternehmen potenzielle Interessenkonflikte effektiv überwachen und identifizieren, braucht es ein komplexes und leistungsfähiges Prozessmanagement“, sagte Klaus Hüftle, Mitglied der Geschäftsführung von Bosch Software Innovations, bei der Produktvorstellung. Ohne technische Unterstützung sei dies kaum zu leisten. „Zu groß sind die Fehlerquellen, die manuelle Methoden oder einfache Excel-Listen mit sich bringen“, so Hüftle weiter.

Potenzielle Risiken frühzeitig abwenden

MCI überwacht und identifiziert potenzielle Interessenkonflikte und trägt so dazu bei, Risiken abzuwenden, bevor sie entstehen. Sachverhalte, die geprüft werden sollen, etwa Mandate, Beteiligungen oder ein sich anbahnendes Geschäft, können sehr detailliert abgebildet werden. Das ist die Grundlage für eine intelligente und automatisierte Ermittlung tatsächlich relevanter Kombinationen.

Nicht-relevante Kombinationen von Sachverhalten lassen sich dagegen bereits im Vorfeld ausschließen. Das System meldet nur solche Konstellationen, die tatsächlich ein Konfliktpotenzial aufweisen. Die von der Software ermittelten Treffer werden automatisch an den Compliance Officer des Unternehmens überwiesen, der den Fall weiter untersucht und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreift. MCI gewährleistet die lückenlose, revisionssichere Dokumentation der identifizierten Interessenkonflikte und unterstützt die für Compliance-Fragen zuständigen Stellen bei der Festlegung und Nachverfolgung der erforderlichen Maßnahmen.

Integration in die Compliance Suite möglich

MCI basiert auf der von Bosch Software Innovations entwickelten Regeltechnologie Visual Rules, die auch in zahlreichen anderen Produkten des Software-Herstellers zum Einsatz kommt. Die Software lässt sich in die Compliance Suite integrieren, kann aber auch als Stand-alone-Lösung genutzt werden. Die Integration in die Compliance Suite hat den Vorteil, dass sich sämtliche Funktionalitäten unter einer Oberfläche nutzen lassen und nicht mehrere Systeme unterhalten werden müssen. Dies ermöglicht eine schlanke Infrastruktur und reduziert die Betriebskosten. Gleichzeitig können Informationen, die in anderen Modulen der Compliance Suite gewonnen wurden, direkt in die Prüfprozesse für Interessenkonflikte überführt werden. Umgekehrt lassen sich auch Daten aus dem MCI in andere Module der Compliance Suite übertragen.

Interessierten Unternehmen bietet Bosch Software Innovations die Möglichkeit, in individuellen Webinaren die Software kennen zu lernen. Die Teilnahme an den Online-Seminaren ist kostenlos.