Für diese Webseite werden Cookies benötigt, um die volle Funktionalität nutzen zu können. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser und laden Sie die Website erneut. Anschließend wird Ihnen ein Cookie-Management-Dialog angeboten.

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Komfort- und Statistikzwecke. Sie können die Cookie-Einstellung jederzeit ändern. Klicken Sie dazu "Einstellungen ändern". Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie, bitte, "Ja, einverstanden". Datenschutzhinweise der Bosch-Gruppe

Inhalt
Anita Bunk

Anita Bunk

Leitung Kommunikation

E-Mail senden

@AnitaBunk

Über uns

Version 2.0 ab sofort verfügbar: Bosch IoT Suite ermöglicht Analyse von Big Data im Internet der Dinge

  • Neue Version ermöglicht das Verwenden und Auswerten großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen
  • Unterstützt bei der effizienten Entwicklung innovativer Anwendungen für das Internet der Dinge

Berlin, 20.01.2015 -

Ab sofort ist die Version 2.0 der Bosch IoT Suite (ehemals Bosch Software Innovations Suite) verfügbar. Die Suite ist die technologische Basis für Anwendungen im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und stellt alle notwendigen Funktionen bereit, um Geräte, Anwender, Unternehmen und Partner auf einer IoT-Plattform zusammenzubringen. Durch den integrierten Ansatz erleichtert sie die effiziente Entwicklung innovativer und zukunftsfähiger Lösungen für die vernetzte Welt. Neu ist die Big Data Processing-Komponente (BDP), die die Analyse von immensen Datenmengen ermöglicht. Damit hat Bosch Software Innovations seiner Plattform einen für IoT-Anwendungen wichtigen Aspekt hinzugefügt: die zielgerichtete Datenanalyse zum Nutzen der Endkunden und Unternehmen.

„Als Leitanbieter und -anwender von IoT- und besonders Industrie 4.0-Technologien bietet Bosch seinen Kunden und Partnern die Möglichkeit, ausgereifte und erprobte Lösungen für sich zu nutzen. Auch für die Bosch-Gruppe ist die Bosch IoT Suite die zentrale Software-Plattform für Lösungen im Internet der Dinge.“, sagt Dr.-Ing. Rainer Kallenbach, CEO der Bosch Software Innovations.

Um große Datenmengen (Big Data) verarbeiten zu können, wurde die Data Mining und Data Analytics-Technologie von KNIME.COM in die neue Version der Bosch IoT Suite integriert. Datenanalysten können dadurch die in IoT-Anwendungen entstehenden immensen Datenmengen untersuchen und auswerten. Mittels graphischer Modellierung – ein Ansatz, der in allen Komponenten der Bosch IoT Suite verfolgt wird – können auch Anwender ohne tiefgreifende IT-Kenntnisse auf die Daten zugreifen, sie transformieren und auswerten, um dann beispielsweise Vorhersagen zu treffen und bei Bedarf angebotene Produkte und Dienstleistungen anzupassen.

„Mit der Erweiterung der Bosch IoT Suite um die Big Data Processing-Komponente können unsere Kunden und Partner künftig ganz neue datenbasierte Lösungen realisieren. Sowohl Sensoren und Geräte als auch Kundenstammdaten und Prozessdaten können nun innerhalb einer Plattform analysiert werden. Dabei legen wir viel Wert auf Security und Privacy, weil Vertrauen auch im Internetzeitalter eine zentrale Bedeutung einnimmt”, sagt Dr. Stefan Ferber, Vice President Engineering von Bosch Software Innovations.

Ein weiterer Vorteil der neuen Version ist, dass die Entwicklung, Bereitstellung und den Betrieb Cloud-basierter IoT-Anwendungen noch effizienter zu realisieren sind. Anwendungsentwickler profitieren vor allem von dem breiten Funktionsumfang der Bosch IoT Suite: Geräte, mobile Endgeräte und Drittsysteme können einfach eingebunden werden, notwendige Prozesse und Regeln für neue oder optimierte Geschäftsmodelle anwenderfreundlich definiert und implementiert werden. Möglich wird dies durch die enge Integration der Komponenten der Suite: Device Management (M2M), Business Process Management (BPM), Business Rules Management (BRM) und eben neu Big Data Processing (BDP).

Über Big Data

Durch die zunehmende Vernetzung von Sensoren und Geräten wie beispielsweise Sicherheitskameras, Fahrzeuge und Produktionsmaschinen entstehen in IoT-Anwendungen große Datenmengen. Im laufenden Betrieb verschiedenster Produkte und Dienstleistungen werden so permanent Nutzungsdaten generiert. Das könnten beispielsweise Daten aus zig-Millionen Bremsvorgängen beim Auto sein oder Daten aus Fertigungsanlagen. Durch eine leistungsfähige Software, welche die Daten analysiert und sinnvoll interpretiert, können auf Basis dieser Daten zukünftig neue Services entstehen, welche die herkömmliche Produktentwicklung und -wartung effizienter gestalten. So werden Bremssysteme verbessert, Wartungstermine für Produktionsanlagen können vorausschauend geplant werden.