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Anita Bunk

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Über 250 E-Mobile eingebunden: Forschungsprojekt Get eReady stellt eine der größten E-Mobil-Flotten in Deutschland

  • Mehr als 90 Ladepunkte in der Region Stuttgart/Karlsruhe aufgebaut
  • Pioniergeist und Nachhaltigkeit stehen bei Projektteilnehmern im Vordergrund

Stuttgart, 29.01.2015 -

Bis Ende 2015 untersucht das Forschungsprojekt Get eReady in einem groß angelegten Feldversuch in der Region Stuttgart/Karlsruhe, wie sich Fahrzeugflotten mit E-Mobilen wirtschaftlich betreiben lassen. Dank dieses Projektes wurden bisher mehr als 250 E-Mobile eingebunden und über 90 Get eReady Ladepunkte im halböffentlichen Raum neu installiert – weitere werden folgen. Damit hat Get eReady eine der größten E-Mobil-Flotten in Deutschland geschaffen.

„Durch diese Flottengröße haben wir eine repräsentative Basis für die wissenschaftliche Felduntersuchung geschaffen. Denn je mehr Fahrzeuge bei Get eReady unterwegs sind, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse hinsichtlich der Fahrprofile, des Ladebedarfs und der richtigen Standorte für die Ladesäulen“, freut sich Dr. Michael Schlick, verantwortlich für öffentlich geförderte Projekte bei Bosch Software Innovations. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen Ende 2015 vor.

Bisher nehmen mehr als 90 Flottenbetreiber sowohl aus gewerblichen und öffentlichen, aber auch aus nicht-kommerziellen Bereichen an Get eReady teil. Viele von ihnen sind kleine und mittelständische Unternehmen und wollen als Innovationstreiber im Bereich E-Mobilität aktiv sein und sich zum nachhaltigen Handeln verpflichten. Doch auch größere Unternehmen folgen dieser Motivation und nehmen an Get eReady teil.

Ein Beispiel dafür ist die Husqvarna Group aus Ulm, die unter anderem Motorgeräte für die Forstwirtschaft und Landschaftspflege herstellt. „Wir begreifen uns selbst als innovatives Unternehmen. Auch in unserer Produktwelt hat der Paradigmenwechsel von Benzinmotoren hin zur Akkutechnik bereits begonnen. Daher ist es nur konsequent, sich auch in Bezug auf den eigenen Fuhrpark diesem Thema zu widmen und es als Vorreiter voranzutreiben“, sagt Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer der Husqvarna Group in Deutschland. „Da bislang kaum Erfahrungswerte zur Elektromobilität in Firmenfuhrparks vorliegen, sind wir gerne bereit, mit unseren Praxiserfahrungen die Möglichkeiten der Elektromobilität im praktischen Einsatz auszuloten.“ Die Husqvarna Group bringt insgesamt fünf E-Fahrzeuge in das Projekt ein.

Bereitgestellt werden die Leistungen bei Get eReady im Verbund von Bosch Software Innovations GmbH, Athlon Car Lease, dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), der Heldele GmbH Elektro-Kommunikations-Technik sowie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Es ist eines von rund 40 Projekten des baden-württembergischen Schaufensters „LivingLab BWe mobil“. Durch die Kooperation von Spezialisten aus Wissenschaft und Industrie profitieren die teilnehmenden Flottenbetreiber von einer breit gefächerten Expertise und können so schnell in die Elektromobiltät einsteigen.

Weitere Informationen unter www.geteready.de

Über das Schaufensterprogramm der Bundesregierung

Get eReady ist eines von rund 40 Projekten des baden-württembergischen Schaufensters „LivingLab BWe mobil“ und wird mit 4,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt. Weitere Informationen unter www.schaufenster-elektromobilitaet.org.

Über LivingLab BWe mobil

Das Projekt Get eReady ist Teil des baden-württembergischen Schaufensters „LivingLab BWe mobil“. Hier erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis. Das Großforschungsprojekt wird durch das Land Baden-Württemberg unterstützt. Die Projekte konzentrieren sich mit ihren Aktivitäten auf die Region Stuttgart und die Stadt Karlsruhe und sorgen auch international für eine große Sichtbarkeit. Das „LivingLab BWe mobil“ steht für einen systemischen Ansatz mit ineinandergreifenden Projekten, die Elektromobilität vom E-Bike über das E-Auto bis hin zum elektrischen Transporter und Plug-in-Linienbussen für jedermann erfahrbar machen. Die Projekte adressieren Fragestellungen zu Intermodalität, Flotten und gewerblichen Verkehren, Infrastruktur und Energie, Stadt- und Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnologie, Kommunikation und Partizipation sowie Ausbildung und Qualifizierung. Koordiniert wird das „LivingLab BWe mobil“ durch die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Weitere Informationen unter www.livinglab-bwe.de.