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Dr. Hartmut Matzdorf - Energy

Dr. Hartmut Matzdorf
Senior Sales Manager Energy
Tel. +49 30 726112-0

Multi utility, steuerbare Lasten und netzdienliche Schwarmschaltungen für die Energiewende

09.01.2017 -

Multi utility, steuerbare Lasten und netzdienliche Schwarmschaltungen für die Energiewende

Wie kann man bei hohen Anteilen erneuerbarer Energie die Energieversorgung umweltfreundlich, sicher und bezahlbar gestalten? Das ist die Fragestellung des Förderprojekts WindNODE, einem Teil des „Schaufensters intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Mit der Vergabe der Fördermittel am 16.12. fiel der Startschuss.

Bosch Software Innovations gehört zu den Unternehmen, die das Projekt aktiv gestalten. Zielsetzungen unseres Beitrags sind der effiziente und sichere Netzbetrieb bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien und die Reduktion von Netzausbaubedarf in der Verteilnetzebene.

Ausgangspunkte sind unsere Lösungen für Smart Meter Gateway Administration und das Meter Data Management, die für die Anforderungen der Multimedienauslesung (z.B. Gas, Wasser) ausgerichtet werden. So soll die zukünftig verfügbare Infrastruktur von intelligenten Messsystemen (iMsys) besser ausgelastet werden, um die Wirtschaftlichkeit der Installation zu verbessern.

Weiterhin sollen die Netzparametermesswerte der iMsys und die Messwerte von dezentralen Anlagen zur Überwachung und Stabilisierung von Niederspannungsnetzsträngen genutzt werden.

Basierend auf dieser erstmaligen Transparenz werden dann mit dem Virtual Power Plant Manager Prognosen zum Niederspannungsnetz berechnet und dezentrale Anlagen (wie z.B. Erzeuger, Lasten und Speicher) aktiv gesteuert. Der Einsatz von Software soll die Belastung der Netze durch die Einspeisung erneuerbarer Energien mindern und damit Netzausbaukosten reduzieren.

Um netzdienliche Schwarmschaltungen zur Stabilisierung des Netzes durchführen zu können, bedarf es der Abstimmung zwischen Prognose für den Zustand des Übertragungsnetzes und der effektiven Leistung der dezentralen Anlagen.

Ergibt die Abstimmung z.B., dass die Leistung der Anlagen gedrosselt werden soll, kann die Kommunikation via Funkrundsteuerung erfolgen, um das Netz in Sekundenschnelle zu stabilisieren. Damit wird die zukünftige Messinfrastruktur sinnvoll integriert.

Die Lösungen, die im Rahmen des Förderprojekts entwickelt und erprobt werden, sind Grundlage für eine breite Umsetzung.

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